1 – VERSION

Bitte gründen Sie jetzt!

Die beiden BWL-Studenten[[BWL = Betriebswirtschaftslehre : la gestion]] haben keine Zeit, trotz Semesterferien. Jonas Stolzke und Maximilian Schay haben vor kurzem ihr Unternehmen eröffnet, eine Fahrradmanufaktur. Die beiden wollen Fahrräder mit Bambusrahmen[[der Rahmen : le cadre]] auf deutschen Radwegen etablieren. Die Rahmen werden in Ghana gefertigt, in Deutschland montiert.

Ein Freund, der sein Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika absolvierte, brachte die beiden Gründer auf die ldee; er erzählte ihnen von diesen ungewöhnlichen Rädern. “Das klang so verrückt, dass wir uns genauer darüber informierten”, erinnert sich Stolze. Sie recherchierten im Internet und begeisterten sich mehr und mehr für das äußerst stabile Material – und so entschieden sie sich, es zu versuchen. Jonas Stolzke und Maximilian Schay hatten bei der Finanzierung Glück. Sie konnten einen befreundeten Unternehmer als Geldgeber gewinnen. Umweltschonend produziert kostet jedes Rad knapp 2000 Euro – nicht gerade für jeden also. Auch wenn sie noch nicht wissen, wie sich die Firma entwickelt, auch wenn sie wegen der Gründung manche Stunde in der Uni verpasst haben, sagen sie: Die Erfahrung, ein eigenes Unternehmen zu gründen, wollten sie nicht missen.

lm Studium ein Unternehmen zu gründen – das ist eher ungewöhnlich. Von den Gründern mit Hochschulabschluss haben die meisten vor dem Schritt in die Selbständigkeit mehrere Jahre in einem Unternehmen gearbeitet, Berufserfahrung gesammelt und im ldealfall Kundenkontakte geknüpft. Ein schlechter Zeitpunkt für die Existenzgründung ist das Studium trotzdem nicht. Die Freiheiten des Studentenlebens können bei einer Gründung durchaus helfen.

Nach: Spiegel-online, 06. Oktober 2013

2 – THÈME

Une nouvelle catégorie de paria est au centre des critiques : les baby-boomeurs. Ils auraient profité du système, sans penser aux générations suivantes.

Quel est le portrait typique d’un baby-boomer ?

Il naît, par exemple, en 1945, dans une France ruinée. Il va en classe le samedi toute la journée. S’il est pensionnaire, il ne rentre à la maison qu’aux vacances de Noël, de Pâques et lors des congés d’été.

Celui qui passe le bac fait partie d’une petite minorité. Entré dans la vie active, il travaille au minimum 40 heures par semaine et bénéficie de quatre semaines de congés payés.

Ayant fondé une famille, il veille sur sa progéniture. S’il en a les moyens, il finance écoles, stages à l’étranger, vacances au ski l’hiver, à la mer l’été. Les années passent. S’il le peut, il aide ses enfants à se loger, sinon ceux-ci seraient réduits à coucher sous les ponts, vu le prix de l’immobilier.

Pendant toute sa carrière professionnelle notre baby-boomeur et ses employeurs ont payé des montagnes de charges sociales au nom de la solidarité. Malgré tout, le voilà aujourd’hui stigmatisé.

D’après : Pierre Beylau, Le Point.fr – publié le 14 octobre 2013

3 – ESSAI Les candidats traiteront l’un des deux sujets proposés et indiqueront le nombre de mots employés (de 225 à 275).

1. Was darf der Chef?

2. Haben Webseiten wie Wikileaks und Mediapart die Welt verändert?